Archiv nach Schlagworten: Gewerbegebiet Lustheide

Danke für’s Danke!!

Liebe Leser unserer Newsletter, liebe Mitstreiter,

Wir sagen „Danke“!

Das Team von www.lustheide.de ist völlig überwältigt von den sehr vielen Glückwünschen, die wir nach dem Versand unseres letzten Newsletters erhalten haben.

Wir hatten über den erfreulichen Beschluss des Planungsausschusses vom 16. Juli 2013 berichtet, der alle bisherigen Beschlüsse zu dem geplanten Gewerbegebiet aufhob. Dieser Erfolg zeigt, dass Politik und Bürger gemeinsam ihre Stadt gestalten. Dies zahlt sich für alle aus. Wir werden zusammen mit den Parteien auch weiterhin an einer sinnvollen Lösung arbeiten und Sie auf dem Laufenden halten. Unterstützen auch Sie uns weiterhin.

Eine schöne Ferienzeit wünscht Ihnen

Ihr Team von www.lustheide.de

 

ERFOLG FÜR BÜRGERINITIATIVE

Gute Nachrichten für Refrath!

am 16. Juli 2013 wurde im Planungsausschuss erneut über den am 23. Mai 2013 vertagten
Antrag der drei Ratsfraktionen  Bündnis 90/Die Grünen, KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft  abgestimmt. Unsere Bürger-Initiative füllte den Ratssaal nahezu komplett. Vielen Dank für die große Beteiligung, die ihre Wirkung nicht verfehlte.

Zu Beginn der Ratssitzung sah es zunächst wieder nach einer Vertagung des Antrages aus. Nachdem sich herausstellte, dass die Verwaltung eine neue, öffentliche Erschließungsstraße nach Rücksprache mit den betroffenen Hauseigentümern ausschließen konnte, gewann die Diskussion an Fahrt. Alle Fraktionen äußerten sich kritisch zu den dürftigen Ergebnissen der Stadtverwaltung. Auf eine weitere Anfrage von Herrn Steinbüchel (Die Grünen), warum kein Beschluss möglich sein soll, wenn die Erschließung nur über das Betriebsgelände von Gahrens & Battermann geführt werden kann, beantragte die SPD zur Beratung
eine Sitzungsunterbrechung.

Nach der Sitzungspause wurde der ursprüngliche Antrag um zwei Punkte gekürzt und zur Abstimmung gestellt. Der Antrag wurde vom Ausschuss nun einstimmig beschlossen. Dies bedeutet, die Vertreter aller Parteien stimmten zu.

Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

1. Der ursprüngliche Bebauungsplan BP-Nr. 6540 für das Gewerbegebiet ist aufgehoben.

2. Auch eine Änderung des Flächennutzungsplans ist aufgehoben.

3. Eine Erschließung kann nur über das Gelände von Gahrens & Battermann erfolgen.

4. Ankauf, Enteignung und Abriss angrenzender Wohngebäude sind vom Tisch.

 

Was bedeutet der Beschluss für uns Bürger hier in Lustheide und Refrath? Was wurde erreicht?

  • Die Erschließung wird nicht über Drittgrundstücke von privaten Eigentümern erfolgen, wie von Verwaltung bisher angestrebt. Durch die Festlegung gemäß Punkt 3 entfällt auch der Flehbachmühlenweg als letzte theoretische Alternative.
  • DieAufhebung der Beschlüsse gem. der Punkte 1 und 2 erfordert eine ganz neues Verfahren mit Festlegungen zum  Flächennutzungs- und Bebauungsplan (mit erneuter Möglichkeit von Einwendungen in der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung).
  • Eine exakte Festlegung der Grenzen für eine Erweiterung wurde bedauerlicherweise noch nicht beschlossen.
  • Keine der Parteien verfolgt die „große Lösung“ weiter. Ein großes Waldgebiet wird gerettet.

Die Bürgerinitiative dankt sowohl den Fraktionen  Bündnis 90/Die Grünen, KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft, die den Antrag eingebracht hatten, als auch den zustimmenden Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Die Linke/BfBB.

Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass sich bereits zu Beginn des Verfahrens die FDP (namentlich Frau Schmidt-Bolzmann) und die Linke (durch Herrn Santillan) deutlich gegen das damals geplante Gewerbegebiet an dieser Stelle ausgesprochen haben.

Nun haben a l l e Parteien haben mit ihrer Zustimmung den ursprünglichen Vorstellungen der Stadtspitze und der Verwaltung eine eindeutige Absage erteilt.

Der gefasste Beschluss bedeutet für uns allerdings nicht, das Verfahren nicht mehr kritisch und mit wachsamen Auge zu beobachten. Wir werden die Planung auf der Basis unseres Kompromissvorschlages weiterhin  konstruktiv begleiten.

Bleiben auch Sie dabei, denn es hat sich gezeigt, dass sich das große Engagement und die starke Präsenz lohnen.

Ihnen allen eine schöne Ferienzeit!

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Team von www.lustheide.de

 

…. am 16. Juli 2013 könnte die Entscheidung zum „Gewerbegebiet Lustheide“ fallen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Refrather und Mitstreiter, 

am 16. Juli 2013 könnte die Entscheidung zum „Gewerbegebiet Lustheide“ fallen.

Zeigen wir allen Verantwortlichen, dass wir weiter für den Erhalt des Waldes und unsere Wohnqualität kämpfen! Wir lassen uns nicht durch die offensichtliche Verzögerungstaktik der Verwaltung einschläfern. Denn wir Refrather halten zusammen… seien auch Sie dabei!

Die nächste Sitzung des Planungsausschusses findet statt am:

Dienstag, den 16. Juli 2013 um 17:00Uhr

im Ratssaal des Rathauses Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz 1.

Hier soll über den am 23. Mai 2013 mit den Stimmen von  CDU, SPD und FDP vertagten Antrag der drei RatsfraktionenBündnis 90/Die Grünen,  KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft erneut abgestimmt werden. Mit  dem von uns unterstütztem Antrag soll  folgendes erreichtwerden:

1. Aufhebung aller bisherigen Beschlüsse zur Erweiterung des Gewerbegebietes Lustheide

2. Vollständiger Erhalt des Waldes zwischen dem Waldweg und der Bundesautobahn

3. Erhalt eines 10 m breiten Waldstreifens zwischen Erweiterungsfläche und Waldweg

4. Keine eigene (d.h. öffentliche) Erschließungsstraße für das Erweiterungsgebiet

5. Maximale Ausdehnung der Erweiterungsfläche in Richtung Wasserdelle soll die Grundstückslinie Lustheide 77 sein

Nach nunmehr gut zwei Jahren öffentlicher  Diskussion ist es an der Zeit, den Planungen in dem von Stadtspitze und  Verwaltung gewünschtem Umfang eine Absage zu erteilen und stattdessen einen
Konsens mit den Bürgern entsprechend deren Kompromissvorschlag zu finden.

Wir erwarten von den Parteien, der Verwaltung entsprechende Vorgaben zu machen, damitPlanungssicherheit und Frieden in unserem Wohnort Refrath einkehrt.

Und nun noch eine Bitte:

Liebe Leser, bitte geben Sie diese Information auch an Bekannte, Nachbarn,  Freunde weiter, die keinen Internetzugang haben (und das sind mehr als man denkt…).  Drucken Sie vielleicht ein paar Exemplare aus und stecken Sie sie in die  Briefkästen Ihrer Nachbarn und Bekannten.

Vielen Dank!

Es grüßt Sie ganz  herzlich

das Team von www.lustheide.de

 

Entscheidung zu Kompromiss Gewerbegebiet Lustheide vertagt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Refrather,

am 23. Mai 2013 stand das geplante Gewerbegebiet Lustheide auf der Tagesordnung der Sitzung des Planungsausschusses.

Die drei Ratsfraktionen  Bündnis 90/Die Grünen, KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft hatten einen Antrag eingebracht, mit dem folgendes erreicht  werden sollte:

  1. Aufhebung aller bisherigen Beschlüsse zu der Erweiterung des Gewerbegebietes Lustheide!
  2. Vollständiger Erhalt des Waldes zwischen dem Waldweg und der Bundesautobahn!
  3.  Erhalt eines 10 m breiten Waldstreifens zwischen Erweiterungsfläche und Waldweg!
  4. Keine eigene [öffentliche] Erschließungsstraße für das Erweiterungsgebiet!
  5. Maximale Ausdehnung der Erweiterungsfläche in Richtung Wasserdelle soll die Grundstückslinie Lustheide 77 sein!

Die Bürgerinitiative begrüßt diesen Antrag der drei Fraktionen und bedankt sich ausdrücklich im Namen aller beunruhigten Anwohner für diese Initiative.

Zunächst nahm die Verwaltung zu dem Antrag Stellung. Sie legte dar, sich mit der Fa. Gahrens & Battermann immer noch in Gesprächen wegen der Erschließung zu befinden und verwies auf die Zeit nach der Sommerpause. Bei der nächsten Sitzung am 16. Juli 2013 könne man allerdings
nur mit ergänzenden Informationen seitens der Verwaltung rechnen, aber noch nicht mit konkreten Plänen. Die Verwaltung schlug schließlich eine Vertagung des Antrags vor.

Diesem Vorschlag folgte die SPD und stellte den Antrag auf Vertagung  auf die nächste Zusammenkunft des Planungsausschusses am 16. Juli 2013.

Die FDP betonte zwar, im Grundsatz dem Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft zustimmen zu können, empfahl aber ebenfalls die Vertagung.

Auch die CDU schloss sich dem Vertagungsantrag an, brachte jedoch in ihrer Stellungnahme zum Ausdruck, nicht mehr auf dem großen Plangebiet zu bestehen und keiner Bebauung hinter der Wohnanlage Lustheide 93-105 zuzustimmen. Allerdings brachte sie auch eine Verschiebung des
Waldweges in Richtung Autobahn ins Gespräch.

Die LINKE erteilte der Planung eine eindeutige und umfassende Absage und votierte gegen eine Vertagung.

Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP wurde der Antrag schließlich vertagt.

Uns Bürgern stellen sich Fragen.

Wir wissen, dass alle Politiker in Rat oder Gremien eine verantwortungsvolle
Tätigkeit ausüben und wir schätzen dies sehr. Die Bürgerinitiative hat sich in
vielen Gesprächen mit ihnen immer wieder konstruktiv einbringen können. Sie
steht auch weiterhin zur Verfügung.

Warum wird das Verfahren von der Verwaltung unnötigerweise zeitlich immer
weiter geschoben? Es liegt im Interesse aller Bürger, dass die Politik der
Verwaltung endlich eine klare Linie vorgibt.

Viele Grüße von www.lustheide.de

 

 

Wird der Weg zum geplanten Gewerbegebiet Lustheide über das Abwasserkonzept „geebnet“?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Refrather,

zur Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes der Stadt Bergisch Gladbach findet 

   am Donnerstag, dem 21.03.2013 um 17:00 Uhr

im Rathaus Bensberg eine gemeinsame Sitzung des Infrastrukturausschusses und des Ausschusses für Umwelt-, Klimaschutz und Verkehr statt.
Die Ausschüsse sollen beschließen, die Verwaltung mit der Fertigstellung des Abwasserbeseitigungskonzeptes zu beauftragen.

Nach Kenntnis unserer Bürgerinitiative sind im vorgelegten Antrag zur Beschlussfassung die Pläne und Kosten für die Abwasserbeseitigung des ursprünglich geplanten Gewerbegebietes Lustheide (Bebauungsplan BP 6540) ausgewiesen. Trotz eindeutiger Signale der Politik, diesen Bebauungsplan nicht mehr in der dargestellten Größe weiter zu verfolgen, soll das Abwasserbeseitigunskonzept auf  Grundlage dieses Bebauungsplanes fortgeschrieben werden. Sowohl diese Beauftragung als auch die ausgewiesenen Kosten sind beim aktuellen Planungsstand unangemessen.

Insgesamt dürften sich allein die Kosten für die Abwasserversorgung des geplanten Gewerbegebietes auf weit über 1,4 Mio. Euro aufaddieren. Übliche Kostensteigerungen bei Bauprojekten sind selbstverständlich noch nicht berücksichtigt. Die Kosten für die Investitionen in den Kanalbau trägt wie immer, na wer wohl?

Weitere, enorme Kosten zur Erschließung (wie z.B. Neubau einer für Schwerlastverkehr geeigneten Straße;  Ankauf, Abriss und Entsorgung eines Mehrfamilienwohnhauses für
die Erschließungsstraße; Rodung von Waldflächen) wären noch zu erwarten.

Soll mit dem Abwasserkonzept der zukünftige Ausbau eines mit hoher Wahrscheinlichkeit unwirtschaftlichen Gewerbegebietes Lustheide vorbereitet werden?!

Warum lässt die Stadt Bergisch Gladbach Konzepte und Kosten für ein Gewerbegebiet ermitteln, das angeblich in gezeigter Größe überhaupt nicht realisiert werden soll?

Können wir uns noch darauf verlassen, dass Politik und Verwaltung tatsächlich an einer Konsensfindung mit den Bürgern interessiert sind?

Wir fordern die Ausschüsse auf,  die das geplante Gewerbegebiet Lustheide betreffenden Maßnahmen aus der Beschlussvorlage zum  Abwasserbeseitungskonzept herauszunehmen!

Mit freundlichen
Grüßen von der Bürgerinitiative

www.lustheide.de

Erschließungsstraße hinfällig?!

Liebe Refrather, liebe Interessierte an der Lustheide,

wie Sie sowohl unseren Informationen als auch der Presse entnehmen mussten, haben sich Teile der beiden großen Fraktionen (CDU und SPD) wider Erwarten doch für eine Erschließungsstraße im geplanten Gewerbegebiet Lustheide ausgesprochen.
Die Eigentümer entlang der Lustheide haben nun erneut bestätigt, dass ihre Grundstücke hierzu nicht zur Verfügung stehen: In einem weiteren Brief (http://www.lustheide.de/wp-content/dokumente/Eigentuemerschreiben_20121117.pdf) an Herrn Urbach bekräftigen sie erneut und geschlossen, dass sie ihre Grundstücke weder verkaufen noch umlegen lassen werden.

Wir fragen zusammen mit diesen Eigentümern: Worüber wird überhaupt noch diskutiert?
Ohne deren Zustimmung ist eine Erschließungsstraße nicht möglich. Herr Urbach persönlich hat bestätigt, die Eigentümer nicht gegen ihren Willen enteignen zu wollen.

Ist diese Idee nicht allein damit hinfällig?!

Welchen Sinn sollte eine Erschließungsstraße haben?
Ziel dieser Diskussion kann nur sein, ein deutlich größeres Gewerbegebiet vorzubereiten (wie wir es auf unseren Plakaten und Unterschriftenlisten dargestellt haben). Diese Idee hat die Stadt selbst auf der Schlusspräsentation der ISEK 2030 vor gut 1,5 Jahren dargelegt – auf dieser wurde das gesamte Gebiet „Lustheide“ zum Gewerbegebiet erklärt.
Wie wir bereits vorgerechnet haben, rentiert sich eine solche Straße bei der ursprünglich vorgesehenen Größe des Gewerbegebietes nicht. Dies gilt umso mehr für eine kleinere Version dieser Pläne.

Die Bürgerinitiative Lustheide hat erst kürzlich den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung dargelegt, wie die bestehenden Zufahrten von G&B auf eigenem Gelände sinnvoll genutzt werden könnten, um den damals erreichten Kompromiss kurzfristig und für alle Beteiligten zufriedenstellend umzusetzen (http://www.lustheide.de/wp-content/dokumente/ErschliessungVorschlag_20121109.pdf).

Nach nunmehr gut einem Jahr öffentlicher Diskussion ist es an der Zeit, den Planungen einen Schlusspunkt zu setzen! Wir fordern die Parteien auf, für Planungssicherheit und Frieden im gut entwickelten Wohngebiet Refrath-Lustheide zu sorgen.

Wir sind gespannt auf die kommende Ratssitzung – seien Sie es auch!

Mit besten Grüßen von der www.Lustheide.de

 

Betroffene Anwohner bitten Bürgerinitiative um Unterstützung

Standen nicht alle Zeichen für das Gewerbegebiet „Lustheide“ auf „Kompromiss“?

Nach einem intensiven Jahr des Bürgerprotestes mit über 340 Einwendungen und über 4000 Unterschriften gegen den Bebauungsplan 6540 schien ein tragfähiger Kompromiss gefunden. Hierzu trugen auch zahlreiche Gespräche mit den Kommunalpolitikern aller Parteien bei.

Das Plangebiet sollte deutlich in der Größe reduziert werden; im Wesentlichen wurden die Pläne auf eine moderate und kurzfristige Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann reduziert. Eine neue, öffentliche, für Schwerlastverkehr geeignete Gewerbestraße sollte vermieden und das Wohngebiet und der Waldpuffer erhalten werden (Link zum Kompromissvorschlag hier klicken).

 

In den letzten Tagen wurden wir von mehreren betroffenen Hauseigentümern an der Lustheide informiert: Die Stadtverwaltung hat alteingesessene Refrather an der Lustheide angesprochen und  plant den Ankauf ihrer Wohnhäuser mit dem Ziel des Abrisses für eine zukünftige Gewerbestraße. Die Anwohner fühlen sich von der Stadtverwaltung massiv unter Druck gesetzt.
Sinngemäß hat sich die Stadtverwaltung gegenüber den Betroffenen u.a. wie folgt geäußert:

  • „Wenn die Erschließungsstraße nicht über Ihr Grundstück geführt wird, nehmen wir das Nachbargrundstück. Ihr Grundstück wir dann die Hälfte des Wertes verlieren.“
  • „Die letzte Enteignung in Refrath fand 1960 statt.“ (Auf die Frage, wie sich die Stadtverwaltung verhalten würde, wenn keiner verkaufen würde)

Offensichtlich gibt es ein starkes Bestreben, eine neue Gewerbestraße trotz starken Widerstands und extrem hohen Errichtungskosten weiter zu verfolgen.

Was kann dahinter stecken?!
Ein solcher Straßenneubau kann nur Sinn ergeben, wenn die Gewerbeflächen dauerhaft drastisch erweitert werden sollen. Was dies für die Wohnqualität in Refrath bedeutet, wissen wir alle!

Wir nehmen diese neue Entwicklung sehr ernst. Über den weiteren Verlauf werden wir Sie informieren.

Ihr Team von www.lustheide.de

 

Kompromiß im Gewerbegebiet Refrath / Lustheide?

Liebe Refrather, sehr geehrte Unterstützer von www.lustheide.de,

viele von Ihnen haben in den letzten Wochen zum aktuellen Stand zum Bebauungsplan 6540 nachgefragt. Im Folgenden möchten wir Sie in kompakter Form über den Stand der Gespräche mit den im Rat der Stadt Bergisch Gladbach tätigen Parteien in Kenntnis setzen.

In den vergangenen Monaten gab es Gespräche mit einer Vielzahl von Mandatsträgern bis hin zu Teilnahmen an Fraktionssitzungen einzelner Parteien. Alle Parteien waren sehr gesprächsbereit und interessiert. Für die Einladungen an den Gesprächsrunden möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Im Folgenden fassen wir die grundsätzlichen Positionen der einzelnen Parteien in prägnanter Form zusammen. Die dargestellten Positionierungen entsprechen dem Verständnis von Teilnehmern unserer Bürgerinitiative an den Gesprächen. Selbstverständlich weichen Einzelmeinungen in den jeweiligen Parteien in Teilen hiervon ab.
Bewusst sind die Darstellungen sehr vorsichtig formuliert und beinhalten Spielräume. Wir gehen davon aus, dass sich alle Parteien in den dargestellten Inhalten der Gespräche korrekt wiedergegeben fühlen. Die einzelnen Parteien sind in alphabetischer Anordnung, ohne Wertung zu Größe der Partei, Einfluss, Positionierung angeführt.

 

Bündnis 90 / Die Grünen

Im Rahmen einer Teilnahme an einer Fraktionssitzung wurde seitens den Teilnehmern der Partei dargelegt, dass nur einer moderaten Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann zugestimmt werden soll. Hierbei wird als äußerste Grenze der bestehende Waldweg angesehen. Ein Schutzstreifen zum Waldweg ist zu erhalten. Die notwendige Erschließung für Lkw- und Pkw-Fahrten soll über das firmeneigene Gelände erfolgen. Eine neue, öffentliche Erschließungsstraße wie derzeit
seitens der Stadtplanung angedacht, wird nicht befürwortet.

CDU

Auch die CDU ermöglichte die Teilnahme an einer Fraktionssitzung. Nach jetzigen Erkenntnissen wird eine Erweiterungsmöglichkeit für Gahrens + Battermann sowie die Ansiedlung von ca. zwei weiteren Firmen angedacht. Hierbei könnte das Gewerbegebiet als Kompromiss in etwa bis zum bestehenden Waldweg ragen. Sofern zur Anordnung der Gewerbebauten erforderlich, soll der Waldweg etwas Richtung Autobahn verschwenkt werden. Die Erschließung soll möglichst über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden. Nach Aussage von Bürgermeister Lutz Urbach soll die neue Planung ein eindeutiges Zeichen setzen, dass die seitens der Bürgerinitiative befürchtete Erweiterung des Gewerbegebietes in Richtung Neufeldweg auch in Zukunft nicht realisiert werden soll.

Die Linke / BfBB

Verschiedene Gespräche mit führenden Parteimitgliedern ergaben, dass nur einer moderaten
Erweiterung von Gahrens + Battermann zugestimmt werden soll. Der bestehende Waldweg ist zu erhalten und ein Schutzabstand von ca. 10 m zu berücksichtigen. Der Charakter des Waldweges soll erhalten bleiben. Die Erschließung ist über das Firmengelände von Gahrens + Battermann zu führen. Eine neue, seitlich angeordnete, öffentliche Erschließungsstraße wird abgelehnt.

FDP

Gespräche mit Vertretern der FDP ergaben, dass eine moderate Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann als möglich erachtet wird. Als Grenze der Gewerbefläche wird auch hier der bestehende Waldweg gesehen. Die Erschließung soll möglichst über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden. Eine neue, öffentliche Erschließungsstraße wird nicht befürwortet.

Kidiative

Gespräche mit der Kidiative fanden zuletzt zum Jahreswechsel statt. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine abgeschlossene Meinungsbildung zum Gewerbegebiet Lustheide. Das gezeigte Interesse von Mitgliedern der Kiditative und das offene Gespräch mit Vertretern unserer Initiative lassen erwarten, dass auch seitens der Kiditative eine Kompromisslösung befürwortet wird.

SPD

Die letzten Gespäche mit Vertretern der SPD ließen erkennen, dass die SPD eine zügige, moderate  Erweiterungsmöglichkeit für die Firma Gahrens + Battermann wünscht. Ein größeres Gewerbegebiet, wie im Bebauungsplan 6540 dargestellt, soll es zunächst nicht geben. Vor der Festlegung neuer Gewerbeflächen möchte die SPD einen an den Bedarf angepassten Flächennutzungsplan über das gesamte Stadtgebiet mit entwickeln. Derzeit wird von der SPD kein Bedarf für eine neue Erschließungsstraße gesehen. Die Erschließung soll über das Firmengelände von Gahrens +  Battermann geführt werden.

 

Wir gehen davon aus, mit den oben gegebenen Zusammenfassungen die derzeitige Positionierung der Parteien treffend und verständlich wiedergegeben zu haben. Aus Sicht der Bürgerinitiative geben die geführten Gespräche Anlass zur Hoffnung auf eine Kompromisslösung hin zu einer wesentlichen Reduzierung der neuen Gewerbeflächen und einem Erhalt des bestehenden Waldweges. Zusätzlich
gibt es eine parteiübergreifende Tendenz, keine neue, öffentliche Erschließungsstraße für Lkw und Pkw neben dem Firmengelände von Gahrens + Battermann zu realisieren. Eine solche neue, öffentliche Zuwegung würde tags und nachts zusätzliche Lärm- und Schadstoffimmissionen für die Anwohner bedeuten.

Da wir vor diesem Hintergrund die Zeit für „reif“ hielten, auf eine Lösung hinzuwirken, mit der wir als Betroffene „gut leben können“, haben wir vonseiten der Bürgerinitiative der Stadt und den Fraktionen kürzlich offiziell das Angebot einer Kompromisslösung vorgelegt. Diese sieht eine moderate Erweiterungsmöglichkeit für die Firma G+B vor, würde aber die restlichen Waldflächen schützen und somit künftige weitere Gewerbeflächenerweiterungen zwischen Lustheide und Autobahn weitestgehend ausschließen (Kompromissvorschlag als PDF).

Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte bleiben auch Sie in dieser sportlichen Zeit am Ball. Sprechen Sie auch weiterhin Ihnen bekannte Entscheidungsträger auf das Gewerbegebiet Lustheide an und machen Sie sich für die dargestellte Kompromisslösung stark.

Herzliche
Grüße von www.lustheide.de